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Eigelsteintorburg

AdresseEigelsteintorburg
Ebertplatz
50668 Köln

Die Eigelsteintorburg ist eine der verbliebenen Torburgen der alten Stadtmauer von 1180-1220 durch deren Betrachtung deutlich wird, welches Ausmaß Köln schon im Mittelalter hatte.
So zog auch Kaiser Napoleon 1804 bei seinem triumphalen Einmarsch in die Stadt Köln durch das Eigelsteintor.
Als die Stadtmauer um 1890 abgerissen wurde,wurde auch die Eigelsteintorburg vom Stadtbaumeister Josef Stübben 1889-92 wiederhergestellt sowie einige Umbaumaßnahmen vorgenommen.
Das Gebäude, welches früher Miltärgefängnis, dann zwischen 1946-1962 Ausstellungsraum und Museum war, stand lange Zeit leer und wurde erst im Jahre 1995 wieder in Betrieb genommen. Heute kann man hier die "Offene Jazz Haus Schule"finden, zudem ist es möglich, die Räume für Veranstaltungen und Feiern zu mieten oder zu bestimmten Zeiten auch an Führungen teilzunehmen.
Das jährliche Radrennen rund um den Eigelstein hat auch dazu beigetragen, dass die Burg so bekannt geworden ist.
Nicht nur als Bauwerk selbst ist die Eigelsteintorburg ausserordentlich eindrucksvoll, sondern auch die Fassade, auf der man etwa den Kölschen Boor oder eine Inschrift aus der Zeit der französischen Besatzung, als sie "Porte de L'Aigle" (Adlertor) genannt wurde, entdecken kann.
Eine weiteres Highlight stellt das im ersten Weltkrieg von Grananten und Splittern zerfetzte Wrack des deutschen Kreuzers CÖLN dar, welches dem Besucher an der Mauer des Ossturms zugänglich ist.

Kölsche Boor

Der "Kölsche Boor" (der kölnische Bauer), eine Steinfigur, wurde 1885 vom Künstler Christian Mohr entworfen und sechs Jahre später am Eigelsteintor befestigt, um Kölns Treue zum Reich zu symbolisieren. Unter ihr kann man den eingemeißelte Spruch "Halt faß, do kölsche Boor, bliev beim Rich, et fall sös ov sor." ("Halte fest kölnischer Bauer, bleibe beim Reich, ob es sauer oder süß falle.") entdecken. Der kölsche Boor soll an die Schlacht von Worringen im Jahre 1288 erinnern, welche nur dank der Hilfe der Bauern aus den umliegenden Dörfern siegreich für Köln war.
Daher ist der "kölsche Boor" nun das Symbol für die Wehrhaftigkeit und Stärke der Stadt. Zudem hat er seinen Ehrenplatz im "Kölner Dreigestirn" erhalten.
In den 70ern wurde das Original restauriert und kann heutzutage in der Gaststätte "Em Kölsche Boor", in der Nähe des Rathauses, besichtigt werden. Die Steinfigur am Eigelsteintor ist nur eine Kopie.

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Eigelsteintorburg Köln
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