Kölner Dom
| Adresse | Kölner Dom Hauptbahnhof 50667 Köln |
| Öffnungszeiten | 6:00-19:30 täglich |
| Telefon | +49 221 92584740 |
| presse@erzbistum-koeln.de | |
| Internet | Homepage |
Der Dom
Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen von Köln und ist ein Meisterwerk gotischer Architektur. Seit 1996 wird er auch von der UNESCO als schutzwürdig empfunden und als Weltkulturerbe anerkannt. Das Gotteshaus hat in seiner langen Geschichte schon viele Rekorde gebrochen: er bietet Platz für 20.000 Gläubige und mit der Vollendung des Nordturmes war er acht Jahre lang das höchste Gebäude der Welt. Heute verfügt er über die größte frei schwingende Glocke der Welt, die 1924 fertiggestellte St. Petersglocke, von den Kölnern liebevoll "d'r dicke Pitter" genannt.
Auch wenn der fünfschiffige Kirchenbau mit der monumentalen Westfassade heute nicht mehr höchstes Gebäude der Welt ist, braucht man schon etwas Ausdauer um die 509 Stufen auf einen der Türme zu erklimmen: einen Aufzug gibt es nicht. Belohnt wird man für die Mühen jedoch durch eine wunderbare Aussicht auf die Kölner Innenstadt und das Umland, bis über Bonn hinaus.
Da die Abgasbelastung einer modernen Großstadt wie Köln unenwegt Schäden am sensiblen Stein der Kathedrale und besonders an der Fassade und den zahlreichen Verzierungen anrichtn, müssen jährlich ca. 10 Millonen Euro zu ihrer Erhaltung aufgebrach werden. Diese werden zum größen Teil vom Zentral-Dombau-Verein zu Köln getragen und durch Spenden aufgestockt.
Aufgrund dieser ständigen Renovierungsarbeiten sollte man sich bei einem Besuch in Köln nicht wundern, wenn Teile des Doms durch Baugerüste verdeckt sind, die den majestätischen Anblick jedoch kaum zu schmälern vermögen.
Goldener Dreikönigsschrein
Seit 1164 Erzbischof Reinald von Dassel die Gebeine der heiligen drei Könige nach Köln gebracht hat, ist Köln eine der wichtigsten Wallfahrtsstätten Europas. Jährlich kommen tausende von Pilgern nach Köln um einen der bedeutensten Schreine des Abendlandes zu besuchen. Um dieser Ehre und der erhöhen Besucherzahl gerecht zu werden, wurde der alte Dom aus dem 9. Jahrhundert durch einen weitaus größeren Kirchenbau ersetzt.
Welche Bedeutung die Reliquien für Köln und dessen Bürger haben lässt sich auch daran erkennen, dass als Symbol für die Ruhestätte der heiligen drei Könige drei Kronen das Wappen von Köln zieren.
Der goldene Dreikönigsschrein ist eine der schönsten Goldschmiedearbeiten des Mittelalters. Das Kunstwerk stellt die weltweit größte Bildsammlung antiker Bildsteine des Mittelalters dar, die sich aus 300 geschnittenen Steinen und zahlreichen Antiken Gemmen und Kameen zusammensetzt. Insgesamt schmücken den Schrein über 1000 Edelsteine und Perlen. 74 Figuren aus vergoldetem Silber, eldelsteinbesetzte Filigranplatten, farbige Bänder aus Emaille, blaugoldene Inschriften und gegossene Metalkämme stellen das Motiv der Dreieinigkeit Gottes dar.
Die Maße des Schreines sind: 1,10m Breite, 1,53m Höhe und 2,20m Länge.
Welche Bedeutung die Reliquien für Köln und dessen Bürger haben lässt sich auch daran erkennen, dass als Symbol für die Ruhestätte der heiligen drei Könige drei Kronen das Wappen von Köln zieren.
Der goldene Dreikönigsschrein ist eine der schönsten Goldschmiedearbeiten des Mittelalters. Das Kunstwerk stellt die weltweit größte Bildsammlung antiker Bildsteine des Mittelalters dar, die sich aus 300 geschnittenen Steinen und zahlreichen Antiken Gemmen und Kameen zusammensetzt. Insgesamt schmücken den Schrein über 1000 Edelsteine und Perlen. 74 Figuren aus vergoldetem Silber, eldelsteinbesetzte Filigranplatten, farbige Bänder aus Emaille, blaugoldene Inschriften und gegossene Metalkämme stellen das Motiv der Dreieinigkeit Gottes dar.
Die Maße des Schreines sind: 1,10m Breite, 1,53m Höhe und 2,20m Länge.
Im Inneren
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Inneren des Köner Doms sind der goldene Dreikönigsschrein, das Gerokreuz (um 970), die Mailänder Madonna aus dem 13. Jahrhundert, der Altar der Stadtpatrone von Stephan Lochner (um 1450), das größte erhaltene Chorgestühl Deutschlands mit 104 Stühlen aus dem 14. Jahrhundert ( wobei ein Sitzplatz stets für den Kaiser und den Papst reserviert wurde) und die Teppiche von Peter Paul Rubens von 1640.Die sogenannte Schwalbennestorgel mit fast 4.000 Pfeifen befindet sich seit 1998 im Dom und wurde von der Weltbekannten Orgelbaufirma Klais in Bonn fabriziert.
Geschichte
Über lange Zeit, 300 Jahre lang, blieb der Kölner Dom unvollendet und er prägte mit seinem Dombaukran auf dem nur langsam wachsenden Südturm die Silhouette Kölns.
Am 15. August 1248 wurde nach Plänen des Dombaumeisters Gerhardvon Rile der Bau des gotischen Gotteshauses begonnen. Am hierzu gewählten Platz, nahe der Stadtmauer, hatten schon seit 870 mehrere Kirchen gestanden, denn schon seit frührömischer Zeit versammelten sich hier die ersten Christen.
1322 wurde der Chor geweiht und um 1350 wurde mit dem Bau des Südturmes begonnen. Hierzu errichtete man den schon zuvor erwähnten Kran, eine mittelalerliche Baumaschine, die mit dem Voranschreiten der Bauarbeiten immer weiter in die Höhe Stieg.
1410 erreichte der Südturm das zweite Geschoss, doch bald darauf,
um 1528 stellte man den Bau aus Geldmangel vorerst ein.
Nach langer Unterbrechung wird der Fassadenplan 1842 in Darmstadt und Paris wiederentdeckt bald darauf kann der Bau mit der Unterstützung des preußischen Staates und engagierter Kölner Bürger, die zu diesem Zweck den noch heute bestehenden Dombauverein gründen, wieder aufgenommen werden.
1880 wird der Dom nach 632 Jahren Bauzeit gemäß den ursprünglichen Plänen des Mittelalters vollendet.
Im 2. Weltkrieg wurde der Kölner Dom durch 14 schwere Fliegerbomben stark beschädigt jedoch wurde er bald darauf wiederhergestellt und an einigen Stellen um etwas modernere Bauformen, wie z.B. den mordernen Vierungsturm bereichert.
Jedoch macht die starke Umweltbelastung auch heute immer neue Reparaturarbeiten erforderlich, so daß der Kölner Dom wohl eine "ewige Baustelle" bleiben wird.
Am 15. August 1248 wurde nach Plänen des Dombaumeisters Gerhardvon Rile der Bau des gotischen Gotteshauses begonnen. Am hierzu gewählten Platz, nahe der Stadtmauer, hatten schon seit 870 mehrere Kirchen gestanden, denn schon seit frührömischer Zeit versammelten sich hier die ersten Christen.
1322 wurde der Chor geweiht und um 1350 wurde mit dem Bau des Südturmes begonnen. Hierzu errichtete man den schon zuvor erwähnten Kran, eine mittelalerliche Baumaschine, die mit dem Voranschreiten der Bauarbeiten immer weiter in die Höhe Stieg.
1410 erreichte der Südturm das zweite Geschoss, doch bald darauf,
um 1528 stellte man den Bau aus Geldmangel vorerst ein.
Nach langer Unterbrechung wird der Fassadenplan 1842 in Darmstadt und Paris wiederentdeckt bald darauf kann der Bau mit der Unterstützung des preußischen Staates und engagierter Kölner Bürger, die zu diesem Zweck den noch heute bestehenden Dombauverein gründen, wieder aufgenommen werden.
1880 wird der Dom nach 632 Jahren Bauzeit gemäß den ursprünglichen Plänen des Mittelalters vollendet.
Im 2. Weltkrieg wurde der Kölner Dom durch 14 schwere Fliegerbomben stark beschädigt jedoch wurde er bald darauf wiederhergestellt und an einigen Stellen um etwas modernere Bauformen, wie z.B. den mordernen Vierungsturm bereichert.
Jedoch macht die starke Umweltbelastung auch heute immer neue Reparaturarbeiten erforderlich, so daß der Kölner Dom wohl eine "ewige Baustelle" bleiben wird.
Schreiben Sie uns Ihre Meinung oder Ihre Erfahrungen zu dieser Sehenswürdigkeit und helfen Sie damit anderen Besuchern: Kommentar schreiben