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Museum Ludwig

AdresseMuseum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
ÖffnungszeitenDi-So 10-18h, jeden 1. Fr im Monat 10-23h
Telefon0221 - 221 26 16 5
E-Mailinfo@museum-ludwig.de
InternetHomepage

Das zwischen Wallraf-Richartz Museum und dem Römisch-Germanischen Museum im Schatten des Doms gelegene Museum Ludwig beherbergt eine international bedeutende Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst.
Diese umfaßt bedeutende Werke des Expressionismus und der Malerei der zwanziger Jahre in Deutschland. Hier fehlen weder Bilder der Mitglieder der Künstlervereinigung "die Brücke", der etwa Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff oder Max Pechstein angehörten, noch der Gruppe "der Blaue Reiter", die mit Werken Franz Marcs, August Mackes, Wassily Kandinskys und Alexej von Jawlensky vertreten sind noch der neuen Sachlichkeit die hier etwa durch Otto Dix und George Grosz repräsentiert wird. Darüberhinaus sind zahlreiche Aquarelle Emil Noldes zu bewundern.
Weitere Schwerpunkte der Sammlungen des Museums Ludwig liegten auf Werken der russischen Avantgarde und des Surrealismus. Darunter findet sich eine sehr umfangreiche Sammlung von Graphiken, Skulpturen und Gemälden Picassos, Bilder von Dalí, Joan Miró und René Magritte.
Ein weiterer Teil der Sammlung ist der Pop Art gewidmet wo unter anderem Arbeiten von Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Jasper Johns und George Segals gezeigt werden.
Außerdem verfügt das Museum über Sammlungen der Gegenwartskunst, Handzeichnungen und Graphiken und der Fotografie.
Weitere Höhepunke sind die Wechselausstellungen von internationalem Ruf, von denen im Laufe des Jahres mehrere geboten werden.
Dieses breite Angebot an hochwertiger Kunst macht es auch weniger kunstbegeisterten Köln-Reisenden sehr schwer, an einer Besichtigung des Museum Ludwigs vorbeizukommen.

Geschichte

Anfangs war das Museum Ludwig Teil des Wallraff-Richartz-Museums, 1986 wurde der Neubau bezogen und seit 2001 stehen dem Museum nun 8000 m2 Austellungsfläche zur Verfügung.
Der Kern der Sammlung ging durch Schenkungen an das Museum. Die Grundlage bildete die Schenkung der Sammlung des Expressionismus und der klassischen Moderne durch den Kölner Juristen Joseph Haubrich 1946. 1976 wurde sie durch die Schenkung der Sammlung der russischen Avantgarde durch die Familie Ludwig erweitert, so dass d ie Eröffnung des zeitgenössischen Museums moderner Kunst "Museum Ludwig" eröffnet werden konnte.
Auch den Folgejahren gab es durch großzügigen Schenkungen der amerikanischen Pop Art, Werken des 20. Jahrhunderts und der größten Privatsammlung Pablo Picassos außerhalb von dessen Familie durch das Ehepaar Ludwig wertvolle Erweiterungen der Sammlung des Museums.
Auch heute wird versucht die Sammlungen, besonders die der Pop Art, durch weitere Zukäufe zu vervollständigen.

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