Rheinische Spezialitäten
Wer nach Köln kommt, sollte auch einige der kulinarischen Spezialitäten des Rheinlandes probieren. Die Möglichkeit dazu gibt es etwa im Brauhaus Früh in der Innenstadt, im Brauhaus zur Malzmühle, in der Hausbrauerei Päffgen oder Bei d'r Tant in der Cäcilienstr. 28 und natürlich in vielen weiteren Kneipen und Gaststätten.
Neben Hämchen (Eisbein), Rheinischem Sauerbraten und allerlei deftiger Kost sind folgende Gerichte besonders populär:
Das Kölsch wird vom sogenannten Köbes serviert (die Bezeichnung Kellner würde von ihm als Beleidigung aufgefasst). Der Köbes hat seine ganz eigene Art: So ist von ihm keine besondere Höflichkeit sondern eher derber Humor zu erwarten (der Gast sollte also auf diese kölsche Eigenart vorbereitet sein). Auch gilt für den Köbes: ein leeres Glas das nicht durch einen Bierdeckel abgedeckt ist wird ohne weitere Bestellung durch ein neues ausgestauscht.
Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein halbes Roggenbrötchen mit Butter, zwei dicken Scheiben mittelaltem Gouda und Zwiebelringen. Der Begriff geht der Legende nach darauf zurück, dass einem Gast einer Kölner Gaststätte einmal ein Roggenbrötchen serviert wurde, worauf er sich beschwerte "Ääver isch will doch bloß ne halve han" ("Aber ich will doch nur ein halbes haben"). Historisch belegt ist jedoch nur der Ursprung des Begriffs im "halve Han(dkäs)", der früher als günstige Alternative zu den teureren Käsesorten gegessen wurde.
Neben Hämchen (Eisbein), Rheinischem Sauerbraten und allerlei deftiger Kost sind folgende Gerichte besonders populär:
Kölsch
Die wohl bekannteste Spezialität Kölns ist das Kölsch, ein obergäriges Bier mit leicht herbem, hopfenbetontem Geschmack. Es wird traditionell aus der 0,2 Liter Stange getrunken. Was Kölsch ist bestimmt allein die sogenannte Kölsch-Konvention, denn Kölsch ist das bisher einzige Bier, das über eine durch EU-Recht geschützte Herkunftsbezeichnung verfügt. Bekannte Marken sind etwa Früh, Reissdorf, Gaffel, Mühlen. Hier findet man eine Beschreibung des Biers auf Kölsch.Das Kölsch wird vom sogenannten Köbes serviert (die Bezeichnung Kellner würde von ihm als Beleidigung aufgefasst). Der Köbes hat seine ganz eigene Art: So ist von ihm keine besondere Höflichkeit sondern eher derber Humor zu erwarten (der Gast sollte also auf diese kölsche Eigenart vorbereitet sein). Auch gilt für den Köbes: ein leeres Glas das nicht durch einen Bierdeckel abgedeckt ist wird ohne weitere Bestellung durch ein neues ausgestauscht.
Halve Hahn
Schon mancher Besucher Kölns hat diesen Kölner Snack in der Erwartung bestellt, ein halbes gebratenes Hähnchen serviert zu bekommen.Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein halbes Roggenbrötchen mit Butter, zwei dicken Scheiben mittelaltem Gouda und Zwiebelringen. Der Begriff geht der Legende nach darauf zurück, dass einem Gast einer Kölner Gaststätte einmal ein Roggenbrötchen serviert wurde, worauf er sich beschwerte "Ääver isch will doch bloß ne halve han" ("Aber ich will doch nur ein halbes haben"). Historisch belegt ist jedoch nur der Ursprung des Begriffs im "halve Han(dkäs)", der früher als günstige Alternative zu den teureren Käsesorten gegessen wurde.